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Geschichte - Nationalpark Neusiedlersee
Die Besonderheiten des Neusiedlersees und seiner Umgebung waren bereits im
19. Jahrhundert der Wissenschaft bekannt. Schon vor, während und nach dem
2. Weltkrieg lieferten namhafte Wissenschaftler die Grundlage für den
Schutz wertvoller Lebensräume.
Gesetzlichen Naturschutz gibt es im Burgenland seit dem Jahr 1926.
1954 wurde die Biologische Station bei Illmitz eröffnet und später vom
Land Burgenland übernommen. Das Gebäude wurde 1960 bei einem Brand
zerstört. Die Station wurde 1971 in der heutigen Form wiedererrichtet.
Organisationen (Österreichischer Naturschutzbund, WWF) und engagierte
Personen bemühen sich schon lange um einen Nationalpark Neusiedlersee.
Sogar in der unseligen Kriegszeit scheint der Nationalpark Neusiedlersee
in einem Verordnungsentwurf aus dem Jahr 1939 des Reichsstatthalters in
Niederdonau auf. Nach dem Krieg erfolgte nach und nach die
Bewusstseinsbildung für den Steppennationalpark wobei die schon erwähnte
biologische Station bei Illmitz hohen Anteil hatte.
Konkret wurde es 1988, als die Burgenländische Landesregierung einen
Arbeitsausschuss mit Vorbereitungsarbeiten für einen Nationalpark
beauftragte. In der Folge bekundeten die Regierungen Österreichs und
Ungarns den Wunsch nach einem grenzüberschreitenden Nationalpark. 1992
wurde der Nationalpark Neusiedlersee Seewinkel durch den Beschluss des
Nationalparkgesetzes Realität.
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Stand:
26. Dezember 2004 |
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